Neues aus Orlen – Projekt “zukünftige alte Feuerwehr” beginnt

Wer am gestrigen Dienstag (26.5.20) aufmerksam durch Orlen fuhr, sah vormittags zwischen 9:00 und 11:00 Uhr eine für aktuelle Verhältnisse ungewöhnlich große Gruppe abwechselnd vor der Feuerwehr und auf dem Helge-Schmidt-Platz. Das war keine Demonstration! Sondern ein Treffen mit unserem Bürgermeister Sandro Zehner und weiteren Vertretern der Stadt, die für die Liegenschaften und die Stadtentwicklung in Taunusstein Verantwortung tragen.

Worum ging es?

Es ging um die Zukunft des alten Feuerwehrgebäudes und um den Standort für einen Wein- und Marktstand in Orlen.

Der Verein „Lebendiges Orlen e.V.“ hatte sich im letzten Jahr vorgenommen eine Treffpunkt für Jung und Alt in Orlen zu schaffen.

Eine Gastronomie vor Ort. – Das war der Stein des Anstoßes für die Gründung des Ortsvereins „Lebendiges Orlen e.V.“. Dieses Ziel haben wir auch nie aus den Augen verloren. Auch wenn es tatsächlich eine Herkulesaufgabe zu sein scheint. Die Mühlen mahlen etwas langsamer als gedacht und Corona hatte uns einen kräftigen Strich durch alle unsere Pläne gezogen.

Noch am 11. März trafen wir uns mit Sandro Zehner und Karl-Heinz Cramer, um verschiedene Möglichkeiten und Varianten zu diskutieren, die Orlen lebendiger machen. Im Ergebnis vereinbarten wir Standorte für den Bücherturm, einen Wein- und Marktstand und eine Ortsbegehung zur Begutachtung der Feuerwehr in Orlen als künftig möglichen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

Unser Ortsverein „Lebendiges Orlen e.V.“  hat heute, etwa 9 Monate seit Gründung, schon rund 140 Mitglieder. Wir sind ungeheuer stolz darauf und danken allen Mitgliedern für Ihr Vertrauen und ihre Geduld in Zeiten von Corona.

Was wir als wichtig erachten

Mit den Beitrittsbekundungen fragen wir unsere neuen Mitglieder: „Was mir für Orlen wichtig ist“ und „Was Orlen aus meines Sicht lebendiger machen würde“. Bei beiden Fragen lesen wir in über 80% der Antworten Dinge wie: Wiederbelebung der Gastronomie, eine neue „Gut Stubb“, einen gemeinsamen Treffpunkt im Zentrum.

Der Start war super. Und auch hinter den Kulissen läuft es weiter.

Vor Corona: Das  Orler Frühstück Freitag vormittags und der Vereinstreff mit Jünglingbier an einem Freitagabend wurden mit offenen Armen angenommen.

Wir erhielten ein professionelles Gastronomiegutachten für Orlen. Ergebnis positiv. Die Sterne stehen gut für gastronomische Aktivitäten in Orlen.

Wir haben uns für den Wettbewerb „Zukunft Dorfmitte“  beworben, um weitere Inspirationen für unsere Vorhaben zu bekommen.

Mit Corona: Uns wurde der Wein- und Marktstand von Gerd Gros aus Neuhof überlassen, der bereits dem Männergesangverein von Orlen und den Orler Jägern hilfreiche Dienste für Wein und  Wildbrett geboten hatte.

Aktuell wird er von uns renoviert und bekommt noch vor Pfingsten einen neuen hellen und freundlichen Anstrich. Parallel dazu werden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt. Wenn alles gut läuft können wir ihn bald mit allen Beteiligten eröffnen.

Wer Spaß daran hat aktiv an unseren Projekten mitzuwirken, ist herzlich eingeladen!

Die Runde mit Sandro Zehner und der Delegation der Stadt Taunusstein gestern Vormittag war außerordentlich konstruktiv. Wir nehmen das Projekt „zukünftige Alte Feuerwehr“ in die Hand. Gemeinsam mit der Stadt werden wir die künftige Entwicklung der Liegenschaft und ihrer Umgebung vorantreiben. Wir werden Ideen für die künftige Nutzung entwickeln und uns dabei von den Erfahrungen unserer Nachbargemeinden inspirieren lassen.

Vielleicht bekommen wir weitere Mitstreiter. Wir haben es in der Hand und können uns für die Zukunft einer lebendigen Ortsmitte einsetzen.

Unser Dank gilt allen, die sich für ein lebendiges Orlen engagieren.

Wir freuen uns, wenn wir als Dorfgemeinschaft an einem Strang ziehen. Denn so ein Vorhaben bedeutet immer auch Veränderung und Erneuerung. Und das ist gut so. Denn es ist eine Chance für uns als Orler einen entscheidenden Startpunkt für ein besseres Angebot zu setzen. – Das wäre unser Traum. – Wir hoffen Eurer auch.

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