Wir bieten viel – ‘Land und Leute’ in Orlen

Am Montag, dem 15.08.2022, haben wir Besuch einer
Delegation der Wüstenrot-Stiftung bekommen. Sie wollten sich genauer ansehen, was es mit unserem ‘Polytropen Nutzungskonzept Alte Feuerwehr’ in Orlen auf sich hat.

Im Vorfeld hatten wir uns im Rahmen der Wettbewerbsreihe ‘Land und Leute’ für die Ausschreibung 2021 Dörfer und Kleinstädte im digitalen Aufbruch – gemeinschaftlich und innovativ beworben. – Und siehe da, wir sind auf Anhieb in der engen Auswahl von bundesweit 20 Projekten gelandet. Damit erkennen wir, das unsere
Überlegungen den Zeitgeist exakt treffen.

Flexible Nutzungsideen ermöglichen Gemeinschaft

1.) Ein zentraler Treffpunkt „at any time“ im Erdgeschoss: Für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsames Essen und Austausch. Konkret können das z.B. Kochkurse, Degustationen und Bewirtungen für Frühstück, Mittagessen, Café, Abendessen sein. Oder auch Spielrunden, künstlerische oder handwerkliche Betätigungen u.v.m. lassen sich umsetzen.

2.) Dorflädchen „by Occasion“ im Erdgeschoss: Bei Bedarf, zu besonderen Anlässen, Jahreszeiten oder zu besonderen Themen können hier regional und saisonal verfügbare Produkte angeboten werden (z.B. Obst, Gemüse, Wild, Käse, Wein, …). Darüber hinaus sind auch Tauschbörsen, Flohmärkte, Second Hand Aktionen, wohltätige Maßnahmen, Pflanzentausch, Verkostungen u.v.m. denkbar.

3.) Co-Working-Space „on Demand“ im Obergeschoss: Die Arbeitswelt fordert zeitliche und örtliche Flexibilität. Arbeit wird flexibel und lässt sich auch remote vom Wohnort in Orlen aus bewältigen. Nicht immer sind dort Rückzugmöglichkeiten und alle Voraussetzungen dafür vorhanden. Das Obergeschoss der alten Feuerwehr bietet einen überschaubaren Raum für ein unkompliziertes Co-Working bei Bedarf. Folglich ermöglicht das eine noch bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Ideen fördern Infrastruktur, Dorfgemeinschaft, Regionalität, Nachhaltigkeit und bürgerschaftliches Engagement.

Die Wüstenrot Stiftung hat einen Wettbewerb zur Situation und auch zur zukünftigen Entwicklung von kleinen Gemeinden ins Leben gerufen. Durch diese Wettbewerbe konnten zahlreiche Projekte identifiziert werden, welche im überregionalen Umfeld weitgehend unbekannt waren. Doch sie haben eine wichtige Modellfunktion. Denn letztlich verdeutlichen sie, dass es auch unter ungünstigen demografischen Rahmenbedingungen vielfältige Möglichkeiten gibt. Schließlich lassen sich die Entwicklungschancen von kleinen Gemeinden aktiv beeinflussen und die örtlichen Perspektiven stärken. Als Impulse zum Nachdenken und zur Nachahmung werden die besten Beispiele jeweils über eine Wanderausstellung und eine Buchdokumentation der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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